Es gibt Journalisten und Wissenschaftler, die ihre Bedenken zum Thema Nanotechnologie weit präziser und fundierter beschreiben können als ich. Darum will ich nicht das Rad neu erfinden, sondern zitiere hiermit aus einem Spiegel-Artikel vom 09.06.2008:
"Vielen Dank, lieber Leser, dass Sie Ihren Körper der Forschung zur Verfügung stellen und ihn völlig unbekannten Substanzen aussetzen. Vielleicht machen diese Stoffe Sie gesünder, vielleicht auch krank. Zu Risiken und Nebenwirkungen brauchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker gar nicht erst zu fragen, denn der hat auch keine Ahnung bislang.
So oder so ähnlich müsste sich der Beipackzettel lesen für eine Vielzahl von Alltagsprodukten: für Sonnencreme und Zahnpasta, für Antifaltencreme und Kaugummi, für Socken und Wandfarbe. Ohne es zu wissen, greifen Verbraucher täglich zu Produkten, in denen sogenannte Nanopartikel enthalten sind - ultrafeine Krümelchen, die kleiner sind als 100 Nanometer, also rund 5000-mal kleiner als der Punkt hinter diesem Satz."
Meine Recherchen im Bereich "Ernährung" ist noch ganz am Anfang. Hier erscheint mir die Mauertaktik der Lebensmitelindustrie besonders ausgeprägt zu sein, denn bis jetzt habe ich (bis auf kleinere Hersteller, die keine Nanotechnologie verwenden) keine konkreten Antworten bekommen ...