Boerlind Naturkosmetik

DADO-cosmed GmbH
Tautropfen Naturkosmetik GmbH, Lindenstraße 15,75365 Calw, Geschäftsführer: Michael Lindner
Tel: +49(0) 7051 6000-67
Fax:+49(0) 7051 6000-950
E-Mail: s.deissler@boerlind.com


Auch bei der hauptsächlich über Reformhäuser vertriebenen Marke hätte ich keinen flächendeckenden Einsatz von Nanopartikeln erwartet. Doch die Antwort kam prompt und sehr ausführlich.
Hierzu nur ein Zitat aus deren Homepage: "Übrigens: Wir freuen uns immer über Anregungen, Meinungen und Wünsche – damit wir Ihnen auch in Zukunft das bieten können, was Sie von einer anspruchsvollen und hochwertigen Naturhautpflege erwarten."
Dann teilen Sie Ihnen doch mit, was sie von deren Produkten erwarten und was auf keinen Fall!

Antwortschreiben der Börlind Gesellschaft für kosm. Erzeugnisse mbH:

"Sehr geehrte Frau Stadtmüller,

vielen Dank für Ihre EMail.

Sie baten um eine Mitteilung in welchen Produkten von Annemarie Börlind Nanopartikel verwendet werden und ob bei der Verwendung von Nanopartikeln, ein Gesundheitsrisiko bestehen könnte. Vermutlich geht es um einen Bericht, in dem vor Nanopartikeln gewarnt wurden, weil die Gefahr bestehen könnte, dass solch kleine Partikel unbekannte Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben könnten.

In der Serie sytem absolute sowie in den Sonnenpflege -Produkten von ANNEMARIE BÖRLIND werden Nanopartikel verwendet.

Die von uns in den system absolute Cremes verwendeten Nanopartikel sind winzige Öltröpfchen im Größenbereich von 50 – 150 Nanometer. Sie sind umhüllt von einer einfachen Schicht von Lecithin und dienen als Transportmittel für Öl lösliche Vitamine. Hergestellt werden diese Nanopartikel mit hochreinem Sojalecithin mittels einem aufwendigen Herstellverfahren.

Auf Grund ihrer winzigen Größe penetrieren die Nanopartikel recht gut in die Hornschicht der Haut, dort werden sie aber aufgehalten. Sie verschmelzen mit der Barriereschicht der Haut und bilden somit ein Wirkstoffdepot in der Hornschicht. Aus diesem Depot können die Wirkstoffe alleine tiefer in die Haut eindringen, den Blutkreislauf erreichen die Wirkstoffe aber nicht, sie bleiben in der Oberhaut.

Für die Sonnenschutzprodukte verwenden wir feste Nanopigmente aus Titandioxid oder Zinkoxid als UV-Filter. Die Pigmente wirken wie winzige mineralische Spiegel, die die UV-Strahlung reflektieren oder absorbieren und so die Haut schützen.

Das Verhalten, von auf der Haut aufgetragenen Nanopartikeln, wurde am Beispiel von Titandioxid und Zinkoxid ausreichend untersucht. Alle auf dem Expertentreffen vorgestellten Ergebnisse zeigen, dass die Nanopartikel nicht in die gesunden Hautzellen eindringen.

Hauptsächlich verteilen sie sich auf der Hautoberfläche. In tiefere Hautschichten gelangen sie über die Haarfollikel, wo sie auch einige Zeit verbleiben. Das Haarwachstum befördert die Nanopartikel dann später wieder auf die Hautoberfläche. Ein tieferes Eindringen von Nanopigmenten wurde bei Mikroverletzungen der Haut beobachtet. Bei der Frage zum Risiko kamen die Experten zu dem Schluss, dass es für die Aufnahme über die Haut derzeit keine Hinweise auf eine spezielle Nanotoxikologie gibt. Ich habe Ihnen die Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung beigelegt.

Den Abschluss der Verbraucherkonferenz zum Einsatz von Nanotechnologie in den Bereichen Kosmetik, Lebensmittel und Textilien im November 2006 bildete eine Pressekonferenz, bei der ein Verbrauchervotum an Vertreter des Bundestages und der Bundesregierung übergeben wurde. Das Verbrauchervotum fiel positiv aus. Beim Einsatz der Nanotechnologie, in den Bereichen Kosmetika und Textilien überwiegt aus Verbraucherperspektive der bereits absehbare Nutzen deutlich potentielle Risiken. So könnten z. B. Nanopartikel in Sonnencremes für einen besseren UV-Schutz sorgen und damit der Zunahme von Hautkrebs entgegenwirken. Größere Risiken sehen Wissenschaftler in der Einatmung von Nanopartikeln. Diese Gefahr kann durch arbeitsgerechte Maßnahmen in der Herstellung von Nanopartikeln beseitigt werden.

Ob andere Produkte im Größenbereich der Nanoteilchen anders zu beurteilen sind, können wir nicht beurteilen, bei unseren Nanopartikeln aber erkennen wir keine bedenklichen Wirkmöglichkeiten.

Wir hoffen, damit Ihre Frage beantwortet zu haben und verbleiben


mit freundlichen Grüßen

i.A. Sonja Deißler
Börlind Gesellschaft für kosm. Erzeugnisse mbH
DADO-cosmed GmbH
Tautropfen Naturkosmetik GmbH
Endverbraucher Service
Lindenstraße 15,75365 Calw
Registergericht Stuttgart, HRB 330 215
Geschäftsführer Michael Lindner

Tel: +49(0) 7051 6000-67
Fax:+49(0) 7051 6000-950
mailto:s.deissler@boerlind.com
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P.S.: Bitte beantworten Sie unsere E-Mails immer mit dem kompletten Schriftverkehr im Anhang, wenn Sie sich an uns wenden.
Sie helfen uns damit, Ihre Anfrage schnell zu beantworten. Vielen Dank! "